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 Um zu sterben leben wir ein Leben lang...

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cRAwler23
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BeitragThema: Re: Um zu sterben leben wir ein Leben lang...   Di 15 Apr 2014 - 19:17

IN MEMORIAM MICHAEL C. RUPPERT, February 3, 1951--April 13, 2014.



In seinem Buch Crossing the Rubicon schrieb er über den Einfluss der sinkenden weltweiten Ölreserven (Peak Oil) auf die Neuausrichtung der Geopolitik der USA in den letzten Jahren. In dem Buch vertritt Ruppert die These, dass die Terroranschläge am 11. September 2001 in den USA ein von staatlicher Seite benutztes Hilfsmittel im Dienste dieser Neuausrichtung waren. Das Buch ist eines der drei meistverkauften Sachbücher zum Thema in den USA.

Am 25. Juni 2006 wurde in die Redaktionsräume von From the Wilderness eingebrochen. Die Einbrecher stahlen nichts, sondern brachten alle sieben Computer in einen Raum und zerstörten sie systematisch mit Vorschlaghämmern. Am 29. September 2008 veröffentlichte Ruppert in einem Artikel, dass er sich in persönlicher Gefahr („I am in personal danger now“) befinde, da er den unausgesprochenen Handel mit der Regierung, zurückgezogen zu leben und nicht an die Öffentlichkeit zu gehen, gebrochen habe („I have broken an unspoken deal with the government to remain retired and not speak out.“)

Am 6. November 2009 kam in den USA der Dokumentarfilm Collapse von Regisseur Chris Smith heraus, der Michael Ruppert und sein Weltbild dokumentiert. Der Film wurde erstmals in Deutschland auf der 60. Berlinale im Februar 2010 gezeigt.


http://en.wikipedia.org/wiki/Michael_Ruppert

Sunday night following Mike's Lifeboat Hour radio show, he was found dead of a self-inflicted gunshot wound. This was not a "fake" suicide. It was very well planned by Mike who gave us few clues but elaborate instructions for how to proceed without him. His wishes were to be cremated, and as of this moment, there are no plans for a memorial service. However, I will be taking his show this coming Sunday night, April 20, and the entire show will be an In Memoriam show for Mike with opportunities for listeners to call in.

It was my privilege to have known Mike for 14 years, to have worked with him, to have been mentored by him, and to have supported him in some of his darkest hours, including the more recent ones. I am posting this announcement with the blessing of his partner Jesse Re and his landlord, Jack Martin.

Thank you Mike for all of the truth you courageously exposed and for the legacy of truth-telling you left us. Goodbye my friend. Your memory will live in hour hearts forever.


https://www.facebook.com/JournalistAbbyMartin/posts/533666906753593?stream_ref=10

Sicherlich werden ihn die meisten hier nicht kennen, doch ich kann sagen dass dieser Mensch mein Denken in den letzten Jahren mehr verändert und geprägt hat als jeder andere, in Themen wie Geopolitik, Wirtschaft und der wachsenden Rohstoffknappheit, wie auch dem Thema Peak-Oil. Seine Dokumentation Collapse hatte mich sehr bewegt, denn es war neben ernüchternden Fakten auch ein Einblick in seine Gedanken- und Gefühlswelt, welche von großem Weltschmerz geprägt war, mit dem Wissen wie verkommen unsere sogenannte "Zivilisation" ist und wie abhängig diese von bestimmten Rohstoffen und Wirtschaftszweigen ist. Er verglich den modernen Menschen als einen vom Erdöl/Erdgas abhängigen Heroin-Junkie, ein Wesen das in seiner Gier sich selbst und seine Umwelt ausbeutet, für kurzfristige Gewinne und zur Sättigung künstlicher Bedürfnisse.

Er war jedoch auch ein hoffnungsvoller Mensch der neben den ganzen Schlechtigkeiten dieser Welt Alternativen gezeigt hat, wie man als Mensch von der Erdölzivilisation unabhängiger werden kann. Leider hat er seinen Kampf aufgegeben und so auch sein Leben.

Hier ein paar sehenswerte Anschautipps um zu wissen wer er war:

Apocalypse, Man: Michael C. Ruppert on World's End



"Most people were first exposed to Michael C. Ruppert through the 2009 documentary, Collapse, directed by Chris Smith. Collapse was one of the scariest documentaries about our world and the fragile the state of our planet. It was also one of VICE's favorite films from the past ten years."

Collapse - Über den Zusammenbruch der Wirtschaft



"This portrait of radical thinker Michael Ruppert (ex LAPD Police officer) explores his apocalyptic vision of the future, spanning the crises in economics, energy, environment and more."

R.I.F. Michael!

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Zuletzt von cRAwler23 am Do 19 März 2015 - 3:18 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Um zu sterben leben wir ein Leben lang...   Do 17 Apr 2014 - 18:47

Abby Martin's Personal Tribute to Investigative Journalist Michael C. Ruppert



Abby Martin gives a heartfelt tribute to investigative journalist and former LAPD detective, Michael C. Ruppert, highlighting his career from exposing CIA drug trafficking to his groundbreaking research on 'Peak Energy' and remember his sincere devotion to truth and justice.

https://www.facebook.com/JournalistAbbyMartin

Als Nachtrag zu meinem letzten Kommentar zum Tod von Michael C. Ruppert, hier noch ein Video von Abby Martin, beide waren Freunde und beide sind Aktivisten im Sinne der Aufklärung über Themen die uns alle betreffen aber von den Medien weitestgehend verschwiegen werden. Beide sind mit Herz und Verstand dabei und beide zeigten offen ihre Gedanken und Gefühle, daher ist es verständlich das sie so emotional reagiert. Es ist gewiss ein Verlust für diese Welt, mehr als wenn irgendein ABC Promi die Welt verlässt und alle Medien dieses Ereignis ausschlachten.

R.I.F Michael!

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BeitragThema: Re: Um zu sterben leben wir ein Leben lang...   Sa 12 Jul 2014 - 13:10

Freitag, den 11. Juli 2014, wird man im Gedächtnis behalten als den Tag, an dem der Punkrock starb. Tommy Ramone, letztes lebendes Gründungsmitglied der Ramones, erlag im Alter von 62 einem Gallenblasenkrebsleiden.

http://www.welt.de/kultur/pop/article130081971/Der-Erfinder-des-Punkrocks-ist-tot.html

R.I.P. Tommy Ramone!

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BeitragThema: Re: Um zu sterben leben wir ein Leben lang...   Do 31 Jul 2014 - 2:36

Dr. Axel Stoll hat den Strafplaneten verlassen



http://de.wikipedia.org/wiki/Axel_Stoll

http://pr0gramm.com/top/axel%20stoll
https://www.youtube.com/watch?v=NYiZR6-_37I
https://www.youtube.com/watch?v=GE7Xs7rYmOE

Heute morgen erreichte uns die Nachricht, dass der eine und einzige Dr. Axel Stoll (promovierter Naturwissenschaftler) verstorben ist. Niemand geringeres als sein altgedienter Sidekick Mario Heinz Romanowski (aka Kiesel) verkündigte die Nachricht über seinen YouTube-Kanal. Mittlerweile hat Ruhrbarone die Nachricht bestätigt.

Dr. Axel Stoll verbreitete über den von ihm gegründeten Neuschwabenland-Stammtisch und den angeschlossenen YouTube-Kanal seine (manche würden sagen: vollkommen wahnsinnigen) Thesen. Er klärte über die kalte Sonne auf, die Hohlerde, den noch wenig bekannten Fakt, dass die Menschheit (also der weiße Teil davon) zu einer außerirdischen Rasse gehört, die ursprünglich aus Aldebaran angereist kam, um über einen Strafplaneten (bewohnt vom nicht-weißen Teil der Bevölkerung) zu herrschen. Seinen, wirklich sehr glaubwürdigen, Theorien zufolge wird das gesamte Sonnensystem von reichsdeutschen Flugscheiben dominiert, die aus Neuschwabenland starten, jener fast schon legendären Nazi-Basis am Südpol, die einen Übergang zur schon erwähnten Hohlerde bildet. Usw. Usw.

Jetzt steckt man hier in einem Dilemma. Einerseits ist ein überzeugter Nazi tot, der die möglicherweise wirrsten Verschwörungstheorien verbreitet hat, die sich jemals irgendjemand ausgedacht hat (was an sich schon eine Leistung ist). Andererseits steckt hinter dem Dr. Axel Stoll, über den sich alle lustig machen und der über Videos, Memes und seine Thesen zu einem Teil der Popkultur geworden ist, ein armer, verwirrter Mann, bei dem man davon ausgehen kann, dass er psychisch krank war...weiter lesen




Nun ist er scheinbar weg von diesem Strafplaneten. Irgendwie betrachte ich das mit gemischten Gefühlen, man konnte über seine Formulierungen und Verschwörungstheorien immer herzhaft lachen, doch irgendwie hatte ich auch nen gewisses Mitleid mit ihm. Er schien völlig von dem überzeugt gewesen zu sein was er zu sagen hatte... Muss man wissen! Nun denn R.I.F. Axel, ich wünsche einen guten Flug gen Aldebaran mit deiner Reichsflugscheibe aus Neuschwabenland!

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BeitragThema: Re: Um zu sterben leben wir ein Leben lang...   Di 12 Aug 2014 - 2:27

Schauspieler und Komiker Robin Williams ist tot



Mit Filmen wie "Der Club der toten Dichter" oder "Mrs. Doubtfire" wurde er weltberühmt: Nun ist der Schauspieler und Komiker Robin Williams gestorben. Der Oscar-Preisträger wurde 63 Jahre alt. Der Hollywoodstar und Komiker Robin Williams ist tot. Er habe sich offenbar das Leben genommen, teilte die Polizei von Marin County in Kalifornien am Montag (Ortszeit) mit. Der 63-Jährige sei am Montagmittag tot in seinem Haus in der Stadt Tiburon aufgefunden worden. Die Ermittler gingen von Selbstmord durch Ersticken aus.

Robin Williams Frau zeigte sich nach seinem Tod völlig erschüttert: "Heute Morgen habe ich meinen Ehemann und meinen besten Freund verloren und die Welt einen ihrer beliebtesten Schauspieler und liebenswürdigsten Menschen", schrieb Susan Schneider in einer Erklärung."Mein Herz ist völlig gebrochen." Im Namen der Familie bat sie um Zurückhaltung während der Trauerzeit. "Ich hoffe, in den Erinnerungen wird nicht sein Tod vorherrschen, sondern die unzähligen Momente des Spaßes und des Lachens, das er Millionen gab." Williams war mit der Grafikdesignerin seit Oktober 2011 verheiratet.

Williams wurde unter anderem durch die Fernsehserie "Mork vom Ork" berühmt. Er holte 1998 den Oscar für die beste Nebenrolle in dem Film "Good Will Hunting". Dreimal wurde er zudem als bester Hauptdarsteller für den begehrten Filmpreis nominiert, für "Good Morning, Vietnam", "Der Club der toten Dichter" und "König der Fischer".

Die Ermittlungen zu den Umständen von Williams' Tod liefen noch, erklärte die Polizei. Zuletzt sei der Schauspieler am späten Sonntagabend lebend gesehen worden. Nach Medienberichten litt Williams unter Depressionen. Williams war bekennender Alkoholiker. Im Jahr 2006 erlitt er nach 20 Jahren Abstinenz einen Rückfall und begab sich in eine Entziehungskur.
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Good Morning Vietnam Best Scenes



Irgendwie muss ich jetzt automatisch an den Film Hinter dem Horizont denken. Er war gewiss eine Größe in der Schauspielkunst und gerade die 90er waren seine Zeit. Ich bin gewissermaßen mit vielen seiner Filme aufgewachsen und einige haben mich auch sehr inspiriert. Nun denn man wird sich irgendwann hinter dem Horizont sehen, Ruhe in Frieden Robin!

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Zuletzt von cRAwler23 am Do 19 März 2015 - 3:31 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Um zu sterben leben wir ein Leben lang...   Di 12 Aug 2014 - 9:59

Kommt jetzt total unerwartet für mich, aber ich wusste auch nicht, dass er solche Probleme hatte, wobei wahrscheinlich viele Schauspieler - oder generell berühmte Personen des "öffentlichen Lebens" - mit ähnliche Problemen zu kämpfen haben.
Hab ihn und seine Filme auch immer gemocht! RIP Robin.

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Wie viel glaubst du zu ertragen?
Wie viel Blendung lässt du zu?
Wie viel muss in dir noch sterben?
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BeitragThema: Re: Um zu sterben leben wir ein Leben lang...   So 17 Aug 2014 - 0:31

Publizist Scholl-Latour tot Ein Leben wie ein Roman



Er wollte sich Titos Armee anschliessen, kämpfte später für die Franzosen in Indochina, war Regierungssprecher im Saarland und schliesslich und vor allem Welterklärer: Der grosse deutsche Journalist und Publizist Peter Scholl-Latour ist mit 90 Jahren gestorben.

(dpa) Der Journalist und Autor Peter Scholl-Latour ist tot. Der Mann, der den Deutschen das Weltgeschehen seit den 50er Jahren näher gebracht hat, starb am Samstag im Alter von 90 Jahren nach schwerer Krankheit in seinem Wohnort Rhöndorf bei Bonn, wie die Ullstein-Buchverlage in Berlin mitteilten. Viele seiner mehr als 30 Bücher erzählen von Krisen, Konflikten und Kriegen. Fast alle wurden Bestseller wie etwa «Der Tod im Reisfeld», das den Vietnamkrieg zum Thema hatte. Mit seinen Schriften und Fernsehberichten prägte er für viele in Deutschland das Bild der arabischen Welt, Asiens und Afrikas.

Auf die Welt kam Scholl-Latour am 9. März 1924 in Bochum als Sohn eines im Saarland geborenen und in Lothringen aufgewachsenen Arztes und einer elsässischen Mutter, die als Jüdin nur knapp der Deportation entkam. Scholl-Latour besuchte ein Jesuitenkolleg im schweizerischen Fribourg. 1945 geriet er bei dem Versuch, sich der Partisanenarmee Titos anzuschliessen, kurz in Gestapo-Haft. Nach Kriegsende meldete er sich bei einer französischen Fallschirmspringereinheit und kämpfte in Indochina.

Nach einem Jahr als saarländischer Regierungssprecher entschied er sich 1956 endgültig für den Journalismus. Er bereiste Afrika und Südostasien, war drei Jahre lang Afrika-Korrespondent der ARD und gründete 1963 das ARD-Studio Paris. Von 1969 an war er bis 1971 WDR-Fernsehdirektor und Programmdirektor. 1971 wechselte er zum ZDF. Nach der Affäre um die Hitler-Tagebücher beim «stern» übernahm er 1983 die Aufgaben des Chefredakteurs und Herausgebers des Magazins, gab diese jedoch nach einem Jahr wieder ab. Danach war er hauptsächlich als freier Autor tätig und bis kurz vor seiner Erkrankung häufiger Gast in Talkshows. Scholl-Latour war zum zweiten Mal verheiratet und hinterlässt einen Sohn aus erster Ehe.

Scholl-Latour sei mit seiner unbändigen Reiselust bis ins hohe Alter, mit seiner Neugier auf die Kulturen, Religionen und Völker der Welt und seinem tiefen Verständnis für Riten, Sitten und Gebräuche fremder Kulturen einer der grossen Reiseschriftsteller unserer Zeit gewesen, heisst es in einer Erklärung des Propyläen-Verlages zu seinem Tod. Mit seiner geopolitischen Scharfsicht und seiner Ablehnung der missionarischen Hybris des Westens gegenüber dem Rest der Welt habe er vielen Deutschen aus dem Herzen gesprochen.

Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) erklärte laut einer Mitteilung, «mit dem Tod von Peter Scholl-Latour verliert Deutschland einen der letzten grossen journalistischen Welterklärer», sie würdigte ihn als «meinungsstarken Fernsehjournalisten». «Mit seinem Jahrzehnte langen journalistischen Schaffen trug er zum Verständnis anderer Kulturen und damit zur Völkerverständigung bei», hiess es weiter.

Gregor Gysi, Vorsitzende der Bundestagsfraktion Die Linke, nannte Scholl-Latour «eine sehr eigenständige, sehr eigenwillige und herausragende Persönlichkeit». Der stellvertretende CSU-Chef, Peter Gauweiler, bezeichnete Scholl-Latour laut einer Mitteilung als «grossen Publizisten und klarsichtigen Volksaufklärer». Die saarländische Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) erklärte: «Er verkörperte mit seiner Vita die deutsch-französische Freundschaft und hat nie vergessen, wo seine Wurzeln liegen.«
*

Ich mochte immer seine rationale und differenzierte Sicht der Dinge auf das weltpolitische Geschehen. Er war gewiss einer der wenigen Stimmen der Vernunft in der Medienlandschaft, besonders bei kontroversen Themen. Ruhe in Frieden Peter!

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BeitragThema: Re: Um zu sterben leben wir ein Leben lang...   Mo 22 Dez 2014 - 22:26

„Einer der besten Rocksänger aller Zeiten“



Erst Udo Jürgens, dann Joe Cocker: Der Tod des britischen Rock- und Soul-Sängers trifft Musiker-Kollegen wie Fans gleichermaßen. Ein erster Überblick über die Reaktionen. „Er war die größte Rock- und Soulstimme, die Großbritannien je hervorbrachte“

„Goodbye und Gottes Segen für Joe Cocker von einem seiner Freunde. Friede und Liebe" - der Kommentar von Ex-Beatle Ringo Starr. Starrs Ex-Kollege Paul McCartney betonte in einer Mitteilung dem Sender iTV zufolge: „Er war ein toller Kerl, ein großartiger Kerl, der der Welt so viel gebracht hat, und wir werden ihn alle vermissen.“
*

Habe immer in Erinnerung wenn man mal als kleiner Knirps mit dem Auto und den Eltern in den Urlaub gefahren ist, das immer dann und wann mal seine Musik gelaufen ist. Seine Songs sind zeitlos und kann man sich noch immer anhören. R.I.F. Joe!

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BeitragThema: Re: Um zu sterben leben wir ein Leben lang...   Fr 27 Feb 2015 - 19:05

"Mister Spock"-Darsteller Leonard Nimoy ist tot



Nüchtern, logisch und praktisch ohne Emotionen - als "Mr. Spock" aus der Kultserie "Raumschiff Enterprise" kannte fast jedes Kind Leonard Nimoy. "Spock war die Rolle meines Lebens", bekannte der Schauspieler einst. Der US-Schauspieler Leonard Nimoy ist am Freitag im Alter von 83 Jahren gestorben.

Er war Schauspieler, Regisseur, Produzent, Fotograf und Sänger, aber für seine Fans war Leonard Nimoy immer vor allem eins: «Mr. Spock». Jahrelang spielte der am Freitag im Alter von 83 Jahren in Los Angeles gestorbene Darsteller den vornamenlosen Halb-Vulkanier mit den spitzen Ohren und begeisterte damit Millionen von Anhängern weltweit. Die Rolle in der TV-Serie «Raumschiff Enterprise» und den «Star-Trek»-Kinofilmen machte ihn weltbekannt und reich. Gelächelt hat «Mr. Spock» dabei eigentlich nie, höchstens die Augenbraue hochgezogen. «Faszinierend», sagte er dann.

Die "New York Times" berichtete von dem Tod unter Berufung auf seine Ehefrau. Mitte Februar war er wegen starker Schmerzen in der Brust in ein Krankenhaus eingeliefert worden. Nimoy hatte seine Fans zunächst nach der Diagnose einer schweren Lungenkrankheit beruhigt. Es gehe ihm ganz ok, schrieb der amerikanische Schauspieler beim Kurznachrichtendienst Twitter. "Ich kann nur keine langen Strecken gehen." Zuvor hatte er mitgeteilt, er habe eine sogenannte chronisch obstruktive Lungenerkrankungen (COPD). Er selbst hätte vor 30 Jahren mit dem Rauchen aufgehört – warnte: "Raucher, bitte versteht. Wenn ihr aufhört, nachdem ein Lungenschaden diagnostiziert wurde, ist es zu spät."

Der Sohn jüdisch-orthodoxer, jiddisch sprechender Einwanderer aus der Ukraine begann seine Karriere als Kinderdarsteller in seiner Geburtsstadt Boston. In dem Fernsehfilm "Die Bibel – David" spielte Nimoy 1997 die Rolle des Samuel. Auch politisch war Nimoy engagiert. Im Nahost-Konflikt sprach er sich 2011 für eine Zwei-Staaten-Lösung aus. In einem Offenen Brief verwies er unter anderem auf die "Star Trek"-Episode "Let That Be Your Last Battlefield" (deutsch: "Bele jagt Lokai", 1969), in der sich ein schwarz-weißer Mutant vom Planeten Cheron und ein weiß-schwarzer Gegenspieler im Namen ihrer historischen Identität bekämpfen.

Der Vergleich solle "die sehr realen Probleme, die Israelis und Palästinenser trennen, nicht herunterspielen". Das fiktive Drama zeige aber, dass ein Mythos zur Falle werden könne. Ein Kompromiss müsse durch Landtausch zu "zwei Staaten für zwei Nationen" führen; der von Palästinensern bewohnte Teil Jerusalems solle Hauptstadt Palästinas werden.

Sein Schauspiel-Kollege William Shatner, fast auf den Tag genauso alt wie Nimoy, nahm mit bewegenden Worten von «Spock» Abschied: «Ich habe ihn wie einen Bruder geliebt», schrieb der Darsteller von «Captain Kirk» auf dem Kurznachrichtendienst Twitter. «Wir alle werden seinen Humor, seine Begabung und seine Fähigkeit zu lieben vermissen.»

Noch vor vier Tagen hatte sich Nimoy selbst zum letzten Mal öffentlich via Twitter zu Wort gemeldet: «Das Leben ist wie ein Garten. Perfekte Momente sind möglich, aber sie können nicht bewahrt werden, außer im Gedächtnis», schrieb Nimoy und setzte dann wie immer «Mr. Spocks» bekannte Grußformel darunter: «LLAP» - «Live long and prosper», in deutscher Variante etwa «lebe lang und in Frieden".

«Wenn ich die Wahl hätte, jemand anders zu sein, dann wäre ich gerne Spock»

"Live long and prosper"


Für mich war er eine Inspiration seit meiner Kindheit, er war ein sehr guter Schauspieler der als Mister Spock perfekt für diese Rolle war. Auch seine Gastauftritte in anderen Serien und Filmen waren klasse (in Fringe und in den neuen Star Trek Filmen). Es ist für mich ein großer Verlust aber er ist in einem guten Alter von dieser Welt gebeamt. Vulkanier glauben zwar nicht an ein Leben nach dem Tod, aber wo auch immer er jetzt sein mag, möge er lange und in Frieden ruhen. _\\//

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BeitragThema: Re: Um zu sterben leben wir ein Leben lang...   Di 10 Nov 2015 - 19:23

Willen braucht man. Und Zigaretten.
Die Welt ist ärmer ohne Helmut Schmidt.




Es war stets ein Vergnügen, Helmut Schmidt beim Denken zuzusehen, beim Reden zuzuhören: Eine Kunstpause, ein Zug an der Zigarette, und dann kam ein druckreifer Satz, eine geschliffene, dabei oft bitterböse Pointe, eine kurze Bemerkung, die eine langatmig formulierte, hochambitionierte Frage des Gegenübers einfach so in sich zusammenfallen ließ. Ganz trocken. Mag sein, dass Helmut Schmidt arrogant war. Aber das konnte er sich leisten.

Der junge Schmidt galt als schneidend, forsch, als zwar brillant, aber wenig liebenswert. Das alles war vergessen, sah man ihn in seinen späten Interviews zum Beispiel mit Sandra Maischberger. Ja, da saß einer, der sich seines Intellekts noch immer so bewusst war, dass man ihn für einen ewigen Besserwisser halten konnte. Aber da saß eben auch ein überraschend koketter alter Herr, dessen Augen zuweilen blitzten, als führte hier kein Staatsopa ein weltpolitisches Gespräch, sondern als teste hier ein ewig junger Mann seine Chancen bei der vergleichsweise jugendlichen Journalistin. Er war ein cooler Typ, unser Altkanzler.
**

R.I.F. lieber Herr Schmidt. Habe seine Dialoge und Gesprächsrunden immer gern gehört und gesehen. Er war einer der wenigen stark rational geprägten Personen in Sachen Politik, auch wenn ich ihm in einigen Punkten stark widersprochen habe. Aber ich hoffe da "oben" wird er stets ne Stange Mentholzigaretten in Griffweite haben.

rauchie

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