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 Subkultur in Magdeburg

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Keek
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BeitragThema: Subkultur in Magdeburg   Fr 31 Mai 2013 - 7:50

Habe soeben zwei interessante Videos zum Elbterrassenüberfall im Jahr 1992 gefunden und konnte keinen Thread finden wo dies unterzubringen ist. Drum einfach mal ein neuer aufgemacht und vllt. kommen ja noch viele interessante Infos hinzu.

http://www.spiegel.de/video/vor-20-jahren-punker-mord-in-magdeburg-video-1189605.html

http://www.spiegel.de/video/skinhead-ueberfall-1992-in-magdeburg-video-1236933.html

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BeitragThema: Re: Subkultur in Magdeburg   Sa 1 Jun 2013 - 17:19

Hmm zur besagten Zeit kann ich natürlich nicht viel sagen, jedoch mehr im Bezug auf aktuelle Zeiten, diese sind recht ernüchternd, es gibt natürlich von jeder Subkultur und Szene hier und da Beispiele, doch im Vergleich zu den gängigen Großstädten ist das natürlich minimal. Ich selbst hab mich von dem subkulturellen "Szenedasein" schon vor einiger Zeit verabschiedet, es ist einfach zu eingrenzend und zu einseitig sich nur in einer spezifischen Subkultur zu bewegen, ich betrachte mich als "Post-Genre" Menschen Wink

Ich kann nur sagen das ich die damalig ziemlich familiäre Gothicszene in MD sehr positiv empfunden habe, so in den frühen 2000ern (man klingt das komisch Very Happy ), es gab kleine Festivals und Partys (That Spring Festival und die Trümmertango-Partys). Da kann ich immer wieder sagen, diese Zeit vermisse ich und es gab einfach bis heute keinen wirklichen Ersatz dafür, die Fäcce ist zu Standart gewesen und das in Sudenburg hatte nicht wirklich Schwung und Vielfalt zu bieten. Ich glaube wenn man was machen will muss man das nach dem DIY Motto machen.

Was Punk betrifft muss ich auch da sagen ist es hier etwas eingerostet und eingeschlafen, woran das liegt wissen aber nur die die damit mehr am Hut haben als ich, ich bin da mehr der Outsider Wink

Was man aber zusammenfassend zu den früheren (und ab und zu auch heutigen) Tagen sagen kann, man hatte es ziemlich schwer Fuß zu fassen in dieser Stadt, es gibt nur wenige konsequente Orte die sich hier gehalten haben und Menschen in bestimmten Subkulturen hatten es nie leicht sich hier zu etablieren, ich glaube es fehlt einfach ein Szenevirtel, auch wenn Buckau sich etwas mausert.

Hier ma nen kleines interessantes Video im Bezug auf Buckau:

Buckau- In Art



Reportage von Leonie Scholl und Vivien Kleinau über die wachsende Kunstszene im Magdeburger Stadtteil Buckau.

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BeitragThema: Re: Subkultur in Magdeburg   Sa 1 Jun 2013 - 17:23

Du musst bei dem kürzeren Video ma genau hinschau. Da ist eine Person dabei mit der du sehr regelmäßig zu tun hast. Ich musste auch zweimal hinkucken.

Kurz zusammengefasst. Magdeburg ist tot.

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BeitragThema: Re: Subkultur in Magdeburg   Sa 1 Jun 2013 - 17:37

Ja leider, jedoch was heißt "tot"? Man sollte nur offen sein für neue Formen und neue "Subkulturen" oder neue Strömungen. Stillstand und in der Vergangenheit verharren das ist wirklicher "Tod". Ich glaube man muss in diesem Bezug wirklich mehr Eigeninitiative übernehmen, sonst sackt wirklich alles in pure Tristesse ab. Aber davon ist ja nicht nur Machdeburg betroffen, das zieht Kreise durch ganz Europa hab ich das Gefühl, selbst Berlin stagniert und resigniert immer mehr.

Bei dem Video gibt es so einige recht bekannte Gesichter dabei. Sei es im Bandworm oder bei dem einen oder anderen Konzert. War ja als wir im Knast den Film gesehen haben nicht anders, da gabs ja auch einige Persönlichkeiten die man etwas näher kannte Wink

Es ist nur traurig wenn man zurück blickt hat man in MD viel zu viele düstere Schatten und man kann nur selten positives zeigen, doch es gab und gibt immer mal wieder positives aus unserer trägen Stadt am Strom und einiges könnte ruhig regelmäßiger sein, Stichwort Romantik 2.0, die Kunstkantine und das Bucktopia:

Bucktopia Endzeitfestival



Bei "Bucktopia" handelt es sich um ein Endzeitfestival im Magdeburger Stadtteil Buckau.
Organisiert wird es vom Kulturverein "KanTe e.V." und "planet buckau". Überlebensgroße Skulpturen, trashige Installationen, unwirkliche Lichtkulissen, Video Mappings sowie Musik und Theater verwandeln dabei ein ehemaliges Industriegebiet rings um eine alte Aluminium Gießerei in eine erlebbare Endzeit-Kulisse wie man sie sonst nur aus Filmen und Büchern kennt.


Man sollte meiner Meinung sich nicht auf einzelne "Subkulturen" verlassen was die Kultur der Stadt betrifft, man sollte mehr zusammenarbeiten und kombinieren, mehr Vielfalt schaffen und das Grau in Grau wenigstens ab und zu in ein helles oder dunkles Bunt tauchen, wäre da nur nicht der scheiß Kapitalismus, die hohen Kosten und die Bürokratie der Stadt selbst! Wink

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BeitragThema: Re: Subkultur in Magdeburg   Sa 5 Okt 2013 - 16:11


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BeitragThema: Re: Subkultur in Magdeburg   Sa 5 Okt 2013 - 16:53

Gute Idee, einfach mal sammeln was MD generell so zu bieten hat und hatte.

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BeitragThema: Re: Subkultur in Magdeburg   Sa 12 Okt 2013 - 16:29

Auch wenn es weniger mit "Subkultur" zu tun hat:

Obdachloser lehnt erneut Einkleidungsangebote ab / Seit 2007 im Blick der Polizei
Der Magdeburger Barfußmann kommt aus Bayern




Magdeburg l Neun Uhr morgens. Der Obdachlose steht an der Fußgänger-Ampel Ernst-Reuter-Allee, Breiter Weg. Seine Hose hängt in Fetzen, keine Schuhe. Es regnet. 10 Grad Celsius. Die Ampel wird grün. Vorsichtig Schritt für Schritt überquert er die Straße. Jeder guckt. Fremde schauen sich betroffen an. Ein Rentner greift ihn am Arm, will mit ihm reden. Da schreit der Obdachlose dem alten Mann laut ins Gesicht. Der lässt erschrocken von ihm ab und schüttelt den Kopf. Der Obdachlose sucht am Allee-Center unter einem Baum Schutz.

Solche und ähnliche Szenen spielen sich derzeit fast täglich ab in der Innenstadt. Ein Mensch, der aussieht, als wäre er eben einem Slum in Bangladesch entstiegen, lehnt jede Hilfe ab. Von Passanten, Sozialarbeitern, Ladenbesitzern. Geld lässt er sich zustecken, aber er bittet niemand darum. Marion Rusch, Inhaberin einer Boutique am Ulrichplatz, erzählt: "Ich habe Bekleidung und Schuhe für ihn im Laden liegen. Er weiß, er kann sich das jederzeit bei mir abholen. Aber er will nicht. Noch nicht." Vielleicht wenn es kälter wird. Jetzt kauft sie ihm ein Brötchen und einen Kaffee. Das nimmt er ihr ab.

Ein Gespräch mit ihm kommt nicht zustande. Reporter? Er dreht sich weg und geht. Jörg Gleiche, im Sozialamt zuständig für die Obdachlosenbetreuung, kennt seinen Namen: Daniel R. Den hat er einer Sozialarbeiterin genannt. "Auffällig als Obdachloser im Stadtbild ist er seit März dieses Jahres. Er geht auch schon länger ohne Schuhe", erzählt Gleiche. Mehrere Sozialarbeiter hätten im Laufe der Zeit Kontakt zu ihm aufgebaut und versucht ihm zu helfen. "Bislang gestaltet sich das eher schwierig."

Aus welcher Stadt er kommt und wo seine Familie lebt, weiß der Betreuer nicht. Personalien könne nur die Polizei ermitteln. Und einen Kontakt zur Familie herzustellen, sei ohne weiteres nicht möglich. Viele Obdachlose wollen überhaupt nicht, dass ihre Familien von ihrem Schicksal erfahren. Das müsse man respektieren. "Der Mann nutzt bislang keine Unterkünfte der Stadt zu Übernachtungen. Er bezieht auch keine finanzielle Unterstützung. Er hat sich noch nie um solche Unterstützung bemüht ", erzählt Gleiche. Er versuche seines Wissens auch nicht, Geld von Passanten zu erbetteln. Wovon lebt er? Jörg Gleiche zuckt mit den Schultern. Auch die Magdeburger Polizei kennt den Barfußmann aus der City - und zwar schon länger. "Wir haben ihn bereits seit 2007 im Blick. Unsere Kontaktbeamten schauen auf ihren Streifengängen regelmäßig nach ihm", erzählt Polizeisprecherin Beatrix Mertens. Er sei wegen kleinerer Delikte früher mal mit dem Gesetz in Konflikt geraten. Aber aktuell liegt gegen ihn nichts vor. Zu seinem beruflichen und privaten Werdegang kann die Polizei keine Angaben machen.


http://www.volksstimme.de/nachrichten/magdeburg/1157795_Der-Barfussmann-kommt-aus-Bayern.html

Ich bin ihm auch schon mal begegnet, man kann absolut nicht einschätzen was ihn beschäftigt und ob er es vielleicht bewusst macht. Generell sind in Magdeburg obdachlose eher unauffällig unterwegs, doch wenn man einem begegnet fällt es schon auf und man macht sich so seine Gedanken.

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BeitragThema: Re: Subkultur in Magdeburg   Sa 12 Okt 2013 - 18:47

Kann sein, dass ich ihn schon einmal gesehen habe.

Und warum jemand so handelt oder dieses ablehnt das kann nur er selber sagen. Ich denke mal er macht das schon. Mehr als Hilfe anbieten geht im Grunde nicht.

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