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 Altpunks, was machen sie heute?

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Keek
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BeitragThema: Altpunks, was machen sie heute?   Di 24 Feb 2009 - 22:15

Unbedingt lesen!

http://www.chaosstaat.de/pogo_durch.htm

Handelt von einigen Punks der Anfangstage Mitte/Ende der 70er und was sie heute machen. Magdeburg wird auch erwähnt. Sehr interessant geschrieben.
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Beli
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Wassermann Anzahl der Beiträge : 775
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BeitragThema: Re: Altpunks, was machen sie heute?   Di 24 Feb 2009 - 23:13

Jaja... das Alter.
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Keek
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BeitragThema: Re: Altpunks, was machen sie heute?   Mi 25 Feb 2009 - 0:36

Früher oder später holt einen das System mehr oder weniger ein.

https://www.youtube.com/watch?v=remAmAkJtvQ
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Skorpion Anzahl der Beiträge : 6085
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BeitragThema: Re: Altpunks, was machen sie heute?   Mi 25 Feb 2009 - 13:12

Wie war das ? Man is immer so alt wie man sich fühlt ? Ich glaube das viele der Punks alter Tage die sind die geistig noch jung geblieben sind . Einige haben "spießige" Berufe und Leben aufgebaut . Doch die sind so wie ich das da rausgelesen habe noch immer auf die eine oder andere Weise mit dem Punk verbunden und sei es ein unkonventionelles Denken bei der Arbeit Wink

Also mit Verblüffung habe ich auch mit einem Freund von meinen Eltern mal nen interessantes Gespräch gehabt, (is ca. 50) und wirkte alles andere als ein Punk aber man soll sich ja nie täuschen lassen . Er zog schon mit einigen der ersten Ostpunks durch die Gegend und hatte auch Probleme mit der Stasi aber er schien konsequent geblieben zu sein . Also man sagt ja immer der "harte" Kern einer Bewegung und Subkultur bleibt dieser bis ins hohe Alter treu da es einfach ein Bestandteil des Lebens geworden ist aber gibt natürlich auch viele die es für sich persönlich ganz anders auslegen und ausleben . Warum soll es keine spießigen Punks geben ? Ich meine je älter man wird um so mehr will man den Luxus des Leben genießen dürfen für den man arbeiten musste (natürlich in einem bescheidenen Maße *g*) diese "Altpunks" in der Welt der Spießer können ja manchmal auch alternative Arbeitsweisen ausleben (Punkige Arbeit ? Razz) .


Kann mir vorstellen das wenn man selbst älter wird das man denn auch noch (wenn man überhaupt "alt" wird xD) teilweise seine Jugendlebensweise beibehält . Mein Nachbar (Jens) is ja sogar noch Kleidungstechnisch mit über 40 nen Grufti geblieben und hat einen Job der von Verantwortungsbewusstsein geprägt ist .

Der Grund warum Omas und Opas meist Schlager hören ist weil sie mit dieser Musik in ihrer Jugendzeit aufgewachsen sind . Mein Vater hört auch immer noch gern Pink Floyd weil er in seiner Jugend damit aufgewachsen ist . Bin mir sicher das wenn ich "alt" bin och noch mein Industrial, EBM und DnB hören werde . Glaube sogar wirklich das ich bis zum Schluss schwarz trage (na ja die Haare werden natürlich irgendwann weg sein Sad ) .



Aber der Beitrag da is schon interessant auch das mit der Magdeburgerin Wink . Ich bin der Meinung das jede Sub- und Jugendkultur zeitlos is wenn man gern so gelebt hat und diese Zeit mit ihren Höhen und Tiefen durchlebt hat . Mitläufer werden später kaum noch Bezug zu ihrer Vergangenheit haben auch wenn jeder mal irgendwie und irgendwann ein kleiner Mitläufer war Razz

Bin och der Meinung das Punks und Gruftis etwas "erschaffen" wollten dem Zeit nix bedeutet ! Der Traum von ewiger Jugend ohne dabei im Alter lächerlich mit seiner Lebensweise zu wirken geek .
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Skorpion Anzahl der Beiträge : 6085
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BeitragThema: Re: Altpunks, was machen sie heute?   Mi 25 Feb 2009 - 13:49

Ach ja im Zusammenhang mit Tatortschauspielern hätten se auch den Axel Prahl erwähnen können (Der Ossi der keiner ist) der ist auch mit Punk aufgewachsen und spielt sogar im Tatort einen chaotischen Ermittler (übrigens immer empfehlenswerte Tatort Folgen mit "Thiel & Börne") der alte Punkmusike hört, St. Pauli fan ist und nur mit dem Fahrrad fährt xD

Könnte man ja auch nen Thread machen "Punk ? Wer hätte das gedacht" im Bezug auf Leute wo man nicht erwartet das sie im inneren welche sind Wink
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Wassermann Anzahl der Beiträge : 775
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BeitragThema: Re: Altpunks, was machen sie heute?   Mi 25 Feb 2009 - 14:02

Richtig... aber jemand anders hat auch mal gesagt "Man ist so lang jung, wie man mehr Träume als Erinnerungen hat." und ich glaub, da wirds dann schon eng...
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Keek
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BeitragThema: Re: Altpunks, was machen sie heute?   Do 26 Feb 2009 - 0:20

Da bleibt nur zu sagen, ma schaun wo wir in 20 Jahren stehen.
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Skorpion Anzahl der Beiträge : 6085
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BeitragThema: Re: Altpunks, was machen sie heute?   Sa 21 Nov 2009 - 16:56

Mal nen interessanter aktueller Bericht Smile



Kunst in der DDR
Transitraum Punk



Bier und Stasi: Bands aus der ehemaligen DDR zeigen, dass sie zu Unrecht vergessen sind.

"Zu Punk und Poesie lud das Centraltheater ein: Abseits des Mauerfalljubiläums feiern DDR-Künstler in Leipzig. Der ehemaligen DDR Underground erlebt eine Auferstehung.

"Hey, stellt hier mal 'nen Aschenbecher hin, und dann setzen wir uns alle an einen runden Tisch", schreit ein Punk im Theater. Einer, der heute immer noch Punk ist. "Ich komme mir hier fehl am Platz vor, so als Unstudierter." Wie bei Schreinemakers oder wie die heißt sei das hier, brüllt er und schmeißt eine Flasche Bier in Richtung Bühne. Bert Papenfuß ist kurz versucht, seine zurückzuwerfen.

Der Lyriker sitzt mit anderen DDR-Künstlern auf der Bühne des Leipziger Centraltheaters. Dort wurde unter dem Titel "Ihr habt es nicht ANDERS gewollt" eine Revue zum ehemaligen Underground in der DDR geboten. Alt-Aktivisten waren eingeladen, zwei Tage lang den musikalischen, literarischen und filmischen Abgesang auf die DDR zu zelebrieren, jenseits des omnipräsenten hochgejubelten Mauerfalljubiläums. Irgendwo zwischen Erinnerung, Witz und Weiterentwicklung schwelgten sie. Er hätte nie gedacht, diese Bands überhaupt jemals wieder auf einer Bühne erleben zu dürfen, freute sich Moderator Ralf Donis.

Und tatsächlich, Die Freunde der italienischen Oper, Ornament & Verbrechen oder die aus Wutanfall hervorgegangenen Pfff… waren mit dem Ende der DDR mehr oder weniger in der Versenkung verschwunden. Bands wie Die Art oder Herbst in Peking gibt es immer noch oder schon wieder. Jetzt spielen sie Auftritte, die zeigen, dass sie auch heute noch aktuell sind. Statt selbst zusammengezimmerter Ersatzinstrumente stehen nun Laptops auf der Bühne, oder schick gekleideter Postpunk erklingt.

Nostalgische Erinnerungen weckte das Filmprogramm. In dem Film "Poesie des Untergrunds", der an die immer wiederkehrende Thematisierung des Phänomens "Ostpunk" anschließt, blicken altbekannte Gesichter zurück auf ihre Geschichte. Die Künstler des Prenzlauer Bergs sagen Sätze in die Kamera, wie: "Der IM Sascha hat doch versucht, der Stasi diese Musik schmackhaft zu machen", "Punk war der Transitraum auf dem Weg woandershin", oder: "Über die Achtziger konnte man eigentlich nur lachen, nur hat das damals niemand gemacht".

Jetzt wurde gelacht. In dem Film "Die Wahrheit über die Stasi" von 1992 wird die fiktive DDR 2008 erdacht, kurz vor ihrem 60-jährigen Bestehen. Eine Satire über die Beklopptheit der Stasi, die unter filmischen Aspekten wohl in die Kategorie Dilettantentrash fällt, sodass der Filmemacher selbst nicht glauben wollte, dass sich den gerade hundert Menschen angeschaut und sogar Beifall geklatscht hatten. Der Applaus fiel aber im Laufe der Veranstaltung immer zurückhaltender aus.

War am ersten Abend das Haus voll, tanzten die Leute noch zu den alten Helden oder Freunden und freuten sich offenbar über diverse Wiedersehen, so war am zweiten Abend die Luft raus.

Vielleicht waren die Gesänge der Gehirne in Fantasiesprache, die nur aus Vokalen zu bestehen scheint, oder das Zeitungzusammenknüllen am Mikrofon von Pfff… doch zu experimentell, vielleicht waren vier Lesungen, vier Filme und vier Bands auch zu viel des Guten, vielleicht interessiert es auch nicht mehr.

Relevant schien dieser Abgesang sowieso vor allem denen, die damals fleißig mitgesungen hatten, auch wenn vereinzelt jüngere Gesichter oder, seltener, Besucher aus dem Westen im Publikum waren. Sie alle diskutierten, was Untergrund überhaupt sein soll, betonten, dass die Stasi natürlich nicht so lustig war, und stellten fest, dass die damaligen Bands heute gut ins Theater passen. Dass es trotz Rauchverbots und Talkshowähnlichkeit durchaus noch punkig zuging, dafür sorgten auf der nächtlichen Party ein kaputter Plattenspieler und der Besuch der Polizei. Nur die Aschenbecher standen weiterhin vor der Tür."

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BeitragThema: Re: Altpunks, was machen sie heute?   Di 24 Nov 2009 - 23:08

Hat irgendwie was von nem Bericht über nen Klassentreffen. xD
Aber die genannten Filme würden mich ma interessieren.

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Man hat euch nur verarscht!
Wollt ihr es nicht sehn?
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BeitragThema: Re: Altpunks, was machen sie heute?   So 13 Dez 2009 - 0:56

Also ich weiß ja nicht, für uns waren die ALT-Punks damals so ziemlich alle Punks über 20 die wir kannten. Ich war 12 Jahre alt, als ich in Magdeburg in die Punkszene gerutscht bin. Wenn ich heute darüber nachdenke finde ich es schon lustig, dass wir diese Leute als ALT-Punks bezeichnet haben. Heute bin ich nun 26, zwar nicht mehr bunt und einen Job habe ich auch, aber ich ein Querdenker geblieben, der zu jedem Senf ne Meinung hat und ich liebe immernoch dieses Gefühl von Freiheit, wie ich damals hatte, wenn ich mit 12-13 Jahre des Nachts nicht nach Hause gegangen bin oder mal ne Woche Ferien in diversen Abrisshäusern gemacht habe. Aber ich würde mich nicht unbedingt als ALtpunk bezeichnen.

Irgendjemand hier, der 1995-1998 in Magdeburg in der Punkszene war?

Grüße
cribby
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