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 Technologische Singularität

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cRAwler23
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Skorpion Anzahl der Beiträge : 6089
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BeitragThema: Technologische Singularität   Mo 28 Feb 2011 - 23:59



Transcendent Man




ASIMO ist der zur Zeit am weitesten entwickelte humanoide Roboter von Honda. Er ist ein Robotertyp, der sich auf zwei Beinen (bipedal) fortbewegen kann und dabei eine Bewegung ausführt, die dem menschlichen Gang ähnlich ist. „ASIMO“ ist ein Akronym für „Advanced Step in Innovative Mobility“. Auch steht das japanische Wort Asi für morgen und Mo für Mobilität. 'Asimo' ist erstaunlich menschenähnlich. An der Uni Bielefeld arbeiten zwei der Japaner. Es sind die beiden einzigen in Europa.

Ein großes Handicap hat Asimo: Alles was er tun soll, muss man ihm sagen, also einprogrammieren -jeden Schritt, jedes Nicken, jeden Handgriff, jedes Wort. Weltweit gibt es über eine Million Industrieroboter, die Autos und Flugzeuge zusammenbauen. Jetzt soll der nächste Schritt erfolgen. Roboter sollen mehr als plumpe Befehlsempfänger werden. In Bielefeld soll Asimo daher lernen zu lernen. Eine ganz neue Stufe in der Robotertechnologie, sagt Michael Götting. "Er soll sich wirklich autonom in einer von uns gestalteten Umgebung zurechtfinden können. Ohne, dass wir ihm ständig jedes Detail mitteilen müssen."

Die Vision: Menschmaschinen, humanoide Roboter, sollen selbstständig werden. Sie sollen lernen, sich frei und ohne Programmablauf in menschlicher Gesellschaft zu bewegen. Ein äußerst komplexes Unterfangen. Wie soll ein Roboter lernen? Welche neuronalen Schaltkreise sind für die Wahrnehmung und das Lernen verantwortlich? Was geht dabei im Gehirn vor?

Forschungsfragen für die Neurologie. Die Antworten der Neurologen sollen dann auf Asimo übertragen werden. Mithilfe der künstlichen Intelligenz sollen Roboter wie Asimo in Zukunft mit Menschen zusammenleben und arbeiten, zum Beispiel als Kofferträger am Bahnhof, als Kellner im Restaurant oder als Führer im Museum. Das freundliche Lächeln für diese Jobs hat Asimo jetzt schon. Noch aber läuft er fleißig eine Acht nach der anderen

(via DW)

Auch wenn "er" vielleicht schon recht bekannt auf der Welt ist, auch nix wirklich neues, so gibt es aber neue Entwicklungen für diese fortschrittliche Robotertechnologie, inzwischen ist Asimo lernfähig, er kann bestimmte Dinge und Abläufe lernen die außerhalb der Grundprogrammierung liegen. Ich glaube das vielleicht schon bald der nächste Durchbruch klappen könnte und dieser Roboter selbstständig agieren könnte. Ich selbst bin inzwischen der Meinung das diese Technologie vielleicht gar den "Sinn" menschlichen Erfindergeistes verkörpert, selbst wenn uns das ganze zum "Verhängnis" werden könnte ("Skynet" lässt grüßen) Wink

Noch ist diese selbstständige KI in den Kinderschuhen, denn wenn man vergleicht das eine einfache Mücke mehr selbstständige Steuerprozesse zur gleichen Zeit ausführen kann als der leistungsfähigste Superrechner, ist das noch etwas ernüchternd. Also ich glaube nicht mehr das wir noch die "Technologische Singularität" erleben werden, aber völlig ausgeschlossen ist es auch nicht Wink

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Skorpion Anzahl der Beiträge : 6089
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BeitragThema: Re: Technologische Singularität   Do 18 Aug 2011 - 13:10

Der Computerchip beginnt zu denken


IBM-Forscher haben sogenannte Cognitive Computing Chips präsentiert. Diese ahmen die Fähigkeiten des menschlichen Gehirns nach. Forscher aus dem kalifornischen IBM-Forschungslabor in Almaden haben erstmals Prototypen einer neuartigen Klasse von Computerchips vorgestellt, die die Fähigkeiten des menschlichen Gehirns hinsichtlich Wahrnehmung, Kognition und Reaktion in Grundzügen nachahmen. Der als Basis für die Forschungsarbeiten dienende Ansatz lautet «Cognitive Computing» und könnte zukünftig die Herstellung von lernenden Computern ermöglichen, die zudem um ein Vielfaches effizienter und kleiner sind als heutige Systeme.

Die von den Forschern vorgestellten neurosynaptischen Computerchips enthalten Silizium-Schaltkreise und Algorithmen, deren Aufbau der Neurobiologie entnommen sind und ähnliche Abläufe ermöglichen wie sie zwischen Neuronen und Synapsen im Gehirn auftreten. Zwei erste Prototypen wurden bereits gefertigt und befinden sich derzeit in der Testphase. Beide Prozessorkerne wurden in 45-nm-SOI-CMOS hergestellt und enthalten 256 Neuronen. Ein Testchip enthält 262'144 programmierbare Synapsen, der andere 65'536 lernende Synapsen. Das IBM-Team konnte damit bereits einfache Anwendungen wie Navigation, maschinelles Sehen, Mustererkennung sowie assoziative Speicherung und Klassifizierung demonstrieren.

Von-Neumann-Architektur ade. Systeme, die auf dem nun vorgestellten Verfahren basieren, bilden eine Abkehr von der seit über einem halben Jahrhundert geltenden, so genannten Von-Neumann-Architektur, nach der die meisten heute verwendeten Computer aufgebaut sind. Zentrale Aussage der Architektur ist, dass ein Computer aus Rechen-, Steuer-, Eingabe- und Ausgabeeinheit sowie einem Arbeitsspeicher besteht und von definierten Programmen und Instruktionen abhängt, um Aufgaben durchzuführen, die Schritt für Schritt abgearbeitet werden.

In der Architektur von kognitiven IT-Systemen verschmilzt die Grenze zwischen Hard- und Software und ermöglicht darauf aufbauenden Computern durch Erfahrung zu lernen, Korrelationen zu finden und Hypothesen zu bilden. Auf diese Weise ahmen sie die strukturelle und synaptische Plastizität des menschlichen Gehirns nach.

Bei der Entwicklung der Chips, die Teil der mehrjährigen Forschungsinitiative SyNAPSE ist, wurden Erkenntnisse und Wissen aus der Nano- sowie Neurowissenschaft und dem Supercomputing eingebracht. IBM und eine Reihe US-amerikanischer Universitäten haben zudem für die zweite Phase des SyNAPSE-Projektes Unterstützung in Höhe von 21 Millionen Dollar von der DARPA-Behörde (Defense Advanced Research Projects Agency) erhalten, die dem US-Verteidigungsministerium untergeordnet ist.

Das Ziel von SyNAPSE ist es, ein Computersystem zu entwickeln, das nicht nur verschiedenartige sensorische Eingangsdaten gleichzeitig analysiert, sondern sich auch auf Basis seiner Interaktion mit der Umwelt dynamisch rekonfiguriert. Zudem geht es darum, ein System mit dem geringen Energieverbrauch und Volumen des menschlichen Gehirns zu entwickeln. Längerfristig möchten die IBM Forscher ein System mit 10 Milliarden Neuronen und 100 Billionen Synapsen realisieren, das weniger als 1 Kilowatt Energie verbraucht und ein Volumen von weniger als 2 Litern aufweist.

«SyNAPSE ist ein wichtiges Vorhaben, um den Weg für Computer jenseits der Von-Neumann-Architektur zu ebnen», sagt Dharmendra Modha, Projektleiter vom IBM-Forschungszentrum Almaden. «Zukünftige Anwendungen der Informatik verlangen zunehmend nach Funktionalitäten, die mit der heutigen Architektur nicht mehr effizient genug umgesetzt werden können. Unsere Prototypen sind ein weiterer wichtiger Schritt in der Computerentwicklung. Sie läuten eine neue Generation von Computern und Anwendungen in Wirtschaft und Wissenschaft ein», fährt er fort.

(via computerworld.ch)

Nun könnte vielleicht das Konzept der künstlichen, programmierten Intelligenz durch tatsächliche, lernfähige Intelligenz ersetzt werden. Hier verschmelzen Technologie und Neurowissenschaft, ziemlich interessante Sache! Vielleicht ist das ja der erste Schritt Richtung "Skynet", also ich hätte nix mehr dagegen!

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BeitragThema: Re: Technologische Singularität   Di 30 Aug 2011 - 21:34

Chatbots talks to Chatbot, becomes self-aware as a Unicorn!


http://www.titane.ca/ (iGod)
http://alice.pandorabots.com/ (ALICE)
http://www.jabberwacky.com/ (Jabberwacky)
http://www.jeeney.com/ (Jeeney)

http://www.chatterboxchallenge.com/ (Chatterbox Challenge – Liste von Chatbots)

Die Leute vom Cornell’s Creative Machines Lab haben in einem Experiment zwei Chatbots miteinander reden lassen. Chatbots oder kurz Bots sind textbasierte Dialogsysteme. Sie bestehen aus einer Texteingabe- und Ausgabemaske, über die sich in natürlicher Sprache mit dem dahinterstehenden System kommunizieren lässt. Sie können, müssen aber nicht in Verbindung mit einem Avatar benutzt werden. Technisch sind Bots näher mit einer Volltextsuchmaschine verwandt.
(via Nerdcore)

Hier treffen Wissenschaft, Computertechnik und zwei verrückte Chatbots auf absurden Humor Very Happy
Btw. inzwischen gibt es nicht nur lernfähige Chatbots, sondern sie sind die erste Möglichkeit zur selbstständigen Kommunikation zwischen Rechnern im Netz und haben gleichzeitig auf alle über Suchmaschinen erreichbaren Datenbanken zugriff. Haha Skynet wird zum "lügenden" Einhorn Razz

Ich hoffe das die "AI" irgendwann die "MI" überflügeln wird! Warum weiß ich auch nicht aber ich glaube der Mensch wird sich nich mehr wirklich weiterentwickeln, aber die "Blechdosen" könnten das vielleicht.


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BeitragThema: Re: Technologische Singularität   Mi 31 Aug 2011 - 9:58

cRAwler23 schrieb:
Ich hoffe das die "AI" irgendwann die "MI" überflügeln wird! Warum weiß ich auch nicht aber ich glaube der Mensch wird sich nich mehr wirklich weiterentwickeln, aber die "Blechdosen" könnten das vielleicht.

Das T-Shirt-Bild sagt's schon ganz gut: Wer sagt, daß sich Künstliche und Natürliche Intelligenz am Ende noch sinnvoll unterscheiden lassen? Wir versuchen ja häufig, die künstliche Intelligenz der unseren nachzubilden - Stichwort neuronale Netze. Wir implementieren Nervenzellen als Bestandteile experimenteller elektronischer Schaltungen und koppeln Elektroden direkt mit unseren Hirnen zum Messen von Hirnaktivität und zum Steuern externer Geräte, aber wir geben auch SIgnale ein - zum Teil schon in der Praxis, wie bei Hirnschrittmachern.
Die Menschheit hat es geschafft, etliche evolutionäre Selektionsmechanismen auszuhebeln. Vielleicht ist Kybernetik ja der Weg, den - oder einer der Wege, die - wir zur Weiterentwicklung einschlagen?
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